Achtsamkeitstraining

Die Anfänge der Achtsamkeitsarbeit gehen auf buddhistische Meditationspraktiken zurück.
Heute ist „ Achtsamkeit“ ein viel gebrauchter Begriff, der in vielen Zusammenhängen verwendet wird und unterschiedliche Bilder hervorruft.

Bei einem Achtsamkeitstraining geht es primär um das Bewusstwerden unbewusster innerer Prozesse. Der praktizierende Mensch beginnt mit einer Schulung der Selbstbeobachtung, indem er Gedanken und Gefühle – aus einer sinnvollen Distanz heraus – wahrnimmt. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist der wertfreie Umgang. Alle Gedanken, Gefühle und Körperwahrnehmungen dürfen sein. Sie sind weder gut noch schlecht, da sie keine Beurteilung brauchen.
Dies ist mitunter der schwierigste Teil der Arbeit, denn wir sind es gewöhnt, in richtig oder falsch, gut oder böse zu kategorisieren.

Die Achtamkeitsmeditation dient im Buddhismus der Überwindung des Leidens durch eine radikale Annahme von allem was ist.
Im Training wird vermittelt, wie sich der Praktizierende in seinem „Inneren Garten“ zurecht finden und alles was ist wahrgenommen werden kann. Durch die bedingungslose Annahme dessen was ist, wird ein Loslassen ermöglicht. Wer seine Angst, Trauer oder Wut spürt und annehmen kann, befreit sich mit der Zeit von den eigenen „Schattenmonstern“, die eigentlich nur Scheinriesen sind, denn sie werden bei genauerer Betrachtung klein und ansehbar.
Damit ermöglicht die Achtsamkeitsarbeit zum einen den Umgang mit Gefühlen und inneren Konflikten, zum anderen bringt sie ein größeres Verständnis für den Anderen mit sich und stärkt Mitgefühl und Empathiefähigkeit.

(Anke Ziehm)

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Anke Ziehm