Die Coronakrise hat das laufende Projekt der Erneuerung unserer Webseite vorerst
„auf Eis gelegt“. Leider können wir die gegenwärtige Webseite nicht mehr
aktualisieren. Deshalb wird für die nächsten Wochen unsere Facebookseite unser
Mitteilungsmedium sein. Wir bitten Sie, sich dort über das Aktuelle zu informieren.
Über den Button in der Menüleiste kommen Sie direkt dort hin.
Sie finden auf unserer Webseite aber nach wie vor eine Fülle an Informationen rund
um das Thema Hospiz und palliativ.


Wir sind für Sie da!


Auch wenn nahezu alle Bereiche unseres Lebens für eine längere Zeit durch Sars-
CoV-2 und die daraus entstehenden Auswirkungen bestimmt sein werden, so geht das
Leben doch in all seinen Aspekten weiter und wir sind nun gefordert, vor dem
Hintergrund der durch die Pandemie bestehenden Notwendigkeiten das Leben zu
meistern. Uns alle beschäftigen derzeit vor allem die Menschen, die aufgrund einer
Covid-19 Infektion schwer erkrankt sind und möglicherweise daran sterben. Doch was
gegenwärtig etwas aus dem Fokus geraten ist, dass Menschen auch jetzt durch viele
andere Gründe ihre letzte Lebensphase antreten oder sich in ihr befinden. Diese, wie
auch die an Covid-19 Erkrankten, und all die Angehörigen bedürfen einer palliativen
Begleitung, psychosozialen Fürsorge und Beratung.
Nur müssen wir aufgrund der gegebenen Bedingungen unser Angebot etwas anders
als gewohnt gestalten.

Die Begleitung:


Besuche bei Ihnen zuhause werden wir leider einschränken müssen. Aber trotzdem
sind wir bemüht, sie zu ermöglichen. Dazu klären wir zwischen den Betroffenen bzw.
deren Angehörigen und unseren Mitarbeitenden ab, ob Besuche gewünscht und zu
organisieren sind. Dazu versuchen wir, die nötige Schutzausrüstung trotz der
gegenwärtigen Knappheit, zu beschaffen. Somit werden wir in jedem Fall einzeln
entscheiden, ob ein Besuch möglich und gewünscht ist.
Eine Hospizbegleitung kann durch technische Hilfe auch auf anderen Wegen als einem
Besuch erfolgen:


• Die einfachste Art ist das Telefon. Unsere Hospzbegleitenden stehen den
Menschen in ihrer letzten Lebensphase, wie auch den Angehörigen telefonisch zur
Verfügung.


• Sofern beide Seiten ein iPhone besitzen, ist Facetime eine unkomplizierte
Möglichkeit, sich bei einem Telefonat auch zu sehen.


• Mit Hilfe des Smartphones oder Tablets kann man über viele verschiedene Apps
unabhängig von der Gerätemarke miteinander per Ton und Bild kommunizieren, so
z.B. über Google Duo, Zoom, Wire oder What’s App und viele mehr.


• Es gibt Möglichkeiten über einen Computer oder ein Laptop in Kontakt zu treten
und sich bei einem Gespräch auf dem Monitor zu sehen, beispielsweise mit Skype,
Google Duo, Zoom oder Wire.


• Auch über Messenger Dienste wie What’s App, Telegram, Threema, Viber oder
viele weitere lässt sich auf kurzem Wege bei dringenden Angelegenheiten
schriftlich in kurzen Textnachrichten kommunizieren.


• Die intensive Kommunikation über Mail wird von vielen Hilfsdiensten seit langem
eingesetzt und ist auch für die Hospizarbeit geeignet. Wir stehen Ihnen auf diesem
Weg ebenfalls zur Verfügung.
Lassen sie uns wissen, wie Sie mit uns kommunizieren möchten. Bitte wenden Sie sich auch an uns, wenn Sie Hilfe bei der technischen Einrichtung oder Umsetzung der verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten benötigen.

Die Beratung:


Wenn Sie Unterstützung bei der Organisation hospizlicher und/oder palliativer
Hilfsangebote bedürfen, stehen wir Ihnen wie gewohnt bei der Vermittlung zur Seite.
Dieses Anbot wurde auch bisher überwiegend telefonisch in Anspruch genommen.
Hier besteht ebenfalls die Möglichkeit eines Kontakts über Facetime oder über Mail.
Unter den oben genannten Voraussetzungen ist in dringenden Fällen eventuell auch
ein Besuch bei Ihnen zuhause durchführbar.
Herr Valbert, unsere Fachkraft für Palliative Care, wird Sie dabei unterstützen, die
letzte Lebensphase zu bewältigen und die nötigen Hilfsdienste sowie eine
psychosoziale Begleitung zu organisieren. Auch wird er all Ihre Fragen im Umgang mit
der schwierigen Situation beantworten.

Die Trauergruppe:


Die Trauergruppe wird sich vorerst nicht treffen können. Wir informieren Sie über die
Wiederaufnahme der Gruppentreffen, was u.a. von den Änderungen der staatlichen
Richtlinien und den Wünschen aller Beteiligten abhängt.
Die Leiterin unserer Trauergruppe steht allen Hilfesuchenden telefonisch zur
Verfügung. Bitte zögern Sie nicht, uns über Herrn Valbert zu kontaktieren, falls Sie
Beistand oder Hilfe in der Trauerbewältigung benötigen. Herr Valbert wird alles weitere
in die Wege leiten.

Gruppentreffen/Sitzungen:


Alle geplanten Zusammenkünfte des AHPB „Die Quelle“ werden bis auf weiteres nicht
stattfinden. Wir informieren alle Beteiligten, sobald wir unseren Arbeitsbetrieb vor Ort
wieder aufnehmen.

Qualifizierungskurs:


Die Teilnehmenden werden persönlich über den Fortgang informiert.
Wir wünschen allen weiterhin viel Kraft und Zuversicht Wochen.
Bleiben Sie gesund!

Regelungen für Kontakte in der Hospiz- und Palliativarbeit:


Das Virus Sars-CoV-2 wird von Mensch zu Mensch mittels Tröpfcheninfektion
übertragen und zwar einerseits durch husten, niesen und sprechen sowie indirekt über
die Hände, die Viren von Oberflächen aufnehmen, und sie im Anschluss mit Mundoder
Nasenschleimhaut bzw. Augenbindehaut in Kontakt bringen.
In den meisten Fällen verläuft die Infektion mild und ist nicht lebensbedrohlich.
Jedoch besteht vor allem für ältere Menschen und Menschen mit bestimmten
Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko für schwere und sehr schwere Verläufe, die im
schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein können.
Das Virus kann grippeähnliche Symptome wie Husten, Abgeschlagenheit, hohes Fieber
und Atembeschwerden, aber auch eine Vielzahl anderer Symptome auslösen. Den
meisten Erkrankten helfen bereits Ruhe, Bettruhe, viel trinken und bei Bedarf
fiebersenkende Medikamente.

Die wichtigsten Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Corona Virus sind:


• Generell einen ABSTAND von mindestens 1,5 bis 2m halten.


• Niesen oder Husten in die Armbeuge oder in ein Taschentuch, welches sofort
nach Gebrauch so zu entsorgen ist, dass niemand damit in Berührung kommt.


• Die Hände vom Gesicht fern halten und die Vermeidung von Berührungen von
Augen, Mund und Nase.


• Regelmäßiges Waschen der Hände unter fließendem Wasser, mindestens 20
Sekunden mit Seife von allen Seiten und die Hände anschließend mit einem
sauberen Tuch abtrocknen.


• Tragen von Schutzmasken im öffentlichen Raum.
• Verzicht auf Umarmungen und Handschlag bei Begrüßungen und
Verabschiedungen.


• Sofern vorhanden, sollte ein Mittel zur Handdesinfektion vor und nach Kontakten
v.a. im öffentlichen Raum und im Zusammenhang mit Personen der
Risikogruppen verwendet werden.
All diese Schutzmaßnahmen gelten so auch für hospizliche und palliative
Begleitungen. Gegebenenfalls sind zusätzlich Schutzkleidung und Handschuhe zu
tragen.
Informationen des Deutschen Hospiz und Palliativverband e.V vom 17.03.20 und des Bundesministerium
für Gesundheit/Infektionsschutz vom 25.03.20